Dentale Implantologie

Ein Zahnimplantat ist eine schraubenförmige künstliche Zahnwurzel. Es wird in den Kieferknochen eingeschraubt, um verloren gegangene Zähne zu ersetzen. Ein Zahnimplantat übernimmt dabei die gleiche Funktion wie die eigenen Zahnwurzeln. Es trägt Einzelkronen, Brücken, oder es kann herausnehmbaren Zahnersatz auf der Basis von Teleskopen, Stegen oder Kugelköpfen sicher verankern.
 Die heute angewandten Zahnimplantate sind das Ergebnis von über 40 Jahren Entwicklung und Erfahrung. Die Langzeiterfolge mit einer Verweildauer der Implantate von mindestens 10 Jahren und mehr liegen bei 96 – 98 Prozent.      Die hohen Erfolgsquoten haben zu einem starken Anstieg der Implantatbehandlungen besonders in den letzten Jahren geführt.
Fast alle Implantate bestehen heute aus reinem Titan, da es besonders gewebefreundlich ist und mit dem Knochen einen direkten sicheren Verbund bildet. Allergien gegen Titan gibt es nicht. Als seltenere Alternative stehen Implantate aus Zirkonoxid oder Legierungen aus Titan und Zirkonium (Roxolid) zur Verfügung.


Die wichtigsten Vorteile von Implantaten

  • Sie ersetzen verloren gegangene Zähne vollwertig
  • Sie ermöglichen eine festen Halt von Zahnersatz bei Zahnlosigkeit
  • Bei Einzelzahnlücken entfällt das Beschleifen der Nachbarzähne für eine Brücke
  • Beim Fehlen der hinteren Zahnreihe wird ein herausnehmbarer Zahnersatz so vermieden (ohne Bild)

Zahnloser Kiefer mit zwei Implantaten
Die Prothese wird an zwei (wie abgebildet) oder vier Implantaten fixiert um einenfesten Halt zu sichern. Die Abstützung erfolgt über die Implantate und den Kieferkamm.

 

 

 

Kiefer mit 8 Implantaten.
Die Brücke mit 14 ersetzten Zähnen wird ausschließlich von den 8 Implantaten getragen (wie bei einer Brücke auf eigenen Zähnen).

 

 

 

 

 

 

Einzelzahnimplantat
Intakte oder gut sanierte Nachbarzähne brauchen nicht beschliefen werden.